Plane jeden Freitag eine halbe Stunde: Eingänge prüfen, Rechnungen schreiben, Quoten buchen, Rücklagen füttern. Nutze dieselbe Checkliste, damit nichts vergessen wird. Dieses überschaubare Ritual hält Distanz zwischen privaten Launen und betrieblichen Pflichten und senkt gleichzeitig Angst, weil du Zahlen regelmäßig in Ruhe ansiehst. Viele berichten, dass dieses Ritual nach wenigen Wochen spürbar beruhigt, weil Überraschungen seltener werden und Entscheidungen weniger Bauchgefühl benötigen.
Sag Kundinnen und Kunden höflich, dass Barzahlungen, Mischrechnungen oder spontane Privatbestellungen über Geschäftskonten nicht möglich sind. Biete strukturierte Alternativen an. So schützt du nicht nur dich, sondern trainierst ein Umfeld, das Professionalität schätzt, Zahlungsfristen respektiert und klare Dokumentation als Vorteil statt Bürde versteht.
Wenn Einnahmen stocken, greift ein vorher definierter Plan: Ausgabenkürzungen nach Priorität, Deferrals verhandeln, Puffer anrühren, Nebenumsätze aktivieren. Weil private Ausgaben bereits getrennt sind, siehst du nüchtern, wo Luft ist. Dokumentiere Entscheidungen und überprüfe nach vier Wochen ehrlich, was gewirkt hat und was nicht.
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